Notariatsakt Schweigegelübde

Die Bürgermeister von Umhausen und Oetz
haben sich in Sachen Kaunertalkraftwerk
glatt das Maul verbieten lassen

Die Ableitungen der Gurgler und der Venter Ache würden ihrem Kraftwerk Tumpen-Habichen massiv schaden, aber sie dürfen nichts dagegen sagen. Bereits 2010 haben Jakob Wolf und Hansjörg Falkner ein entsprechendes Schweigegelübde abgelegt.

Ihre Verzichtserklärung ist sogar in einem Notariatsakt (!) besiegelt worden.  

31.7.2023

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Panorama Gletscher schauen

Früher konnte man wenigstens noch den Gletschern beim Zurückgehen zuschauen

Foto Lohmann

Aber schon heute ist fast nichts mehr davon da in Gurgl und in Vent. Und damit kein „Überwasser“ für eine Überleitung ins Kaunertal.  

30.7.2023

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Platzertal Stollen Wasser

Auch die Berge im Platzertal sind in Bewegung.
Die TIWAG ignoriert das. Noch.

Felssturz im Taschachtal. Felssturz im Kaunertal.

Der Permafrost taut auf. Im Platzertal schießt plötzlich aus den verfallenen, lange Jahre zugefrorenen Bergwerksstollen Schmelzwasser ins Tal.

Das vom Berg in die Stollen einsickernde und aus den Stollen austretende Wasser (oben) verursacht beachtliche Murenabgänge, die bis an die ehemaligen Berghäuser am Abhang heranreichen. Genau unterhalb hätte die TIWAG einen Stausee vorgesehen.

29.7.2023

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Verlogen

So verlogen ist die TIWAG

Mit gestellten Bildern wie diesen hat die TIWAG in den letzten Jahren ständig die sogenannten „Projektgemeinden“ im Ötztal, im Pitztal und im Kaunertal abgeklappert. 

Und belogen. 

Aus der Powerpoint-Präsentation der TIWAG unter dem heuchlerischen Titel „Dialog und Begegnung“

Wohl nur für den TIWAG-Fotografen und einzig um diese Fakes herzustellen hat man die Wasserfassungen zugemacht und das Wasser über den Grobrechen (links) bzw. über die Wehrmauer (rechts) schießen lassen. 

Die Wirklichkeit nämlich sieht – auch im Sommer 2023 – anders aus:

27.7.2023

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Fernergries

Die TIWAG auf der Flucht vor dem Widerstand:
Kein Glück auch mit Speicher-Variante Nr. 5

Nachdem der Widerstand im Ötztal die TIWAG mit ihrem Stauseeprojekt aus dem Sulztal und aus dem Rofental eher unsanft hinauskomplimentiert hat und der Widerstand im Pitztal sie vom Rifflsee und aus dem Taschach vertrieben hat (siehe weiter unten), hat sie doch tatsächlich für kurze Zeit geglaubt, ihren Speicher ins hinterste Kaunertal, das sogenannte Fernergrieß, knallen zu können.

Da ist es ihr aber auch nicht besser ergangen. Der Kaunertaler Widerstand hat sie ziemlich flott zum Abzug gezwungen. 

26.7.2023

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Speckle

Pech gehabt

Weil die TIWAG mit ihrem Projekt Kaunertal, vor allem was das benötigte Füllmaterial für ihren geplanten Speicher – das Wasser aus dem Ötztal – anlangt, seit Jahren nicht vorankommt, hat sie gemeint, besonders klug zu sein, wenn sie mit teurem Geld einen gebürtigen Ötztaler als dafür oberzuständigen Bauvorstand installiert.

25.7.2023

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Quellen Ried GKI

Durch den Bau des TIWAG-Kraftwerks am Oberen Inn
ist eine Reihe von Quellen auf Dauer zerstört worden

Der Bau des Gemeinschaftskraftwerks Inn (GKI) war nicht nur eine fast endlose Serie von Katastrophen, er hat schließlich auch mindestens 60 Prozent (!) mehr gekostet, als ursprünglich veranschlagt war. Auch so ein abschreckendes Beispiel dafür, wie die TIWAG arbeitet und wirtschaftet.

Zudem, und nur darum soll es hier gehen, hat der Vortrieb des Druckstollens von der Wasserfassung an der schweizerisch-österreichischen Grenze bis Ried mehrfach die Bergwasserführung havariert und damit den Bergwasserspiegel gesenkt, wodurch zum Beispiel im Bereich des Weilers Freitzberg mehrere Quellen versiegt sind: Privatquellen, Gemeinschaftsquellen und gemeindeeigene.

Durch die aus dem Berg gefrästen Triebwasserwege wurde den Riedern das Wasser abgegraben

Das hat dazu geführt, dass die Höfe am Freitzberg zweieinhalb Jahre lang mit Trinkwasser und Brauchwasser per Tankwagen versorgt werden mussten (Kosten an die 100.000 Euro) und der Weiler schlussendlich durch den Neubau einer Druckwasserleitung an die Wasserversorgungsanlage der Gemeinde Ried angeschlossen werden musste.

Soweit wird es in Sachen Ableitung der Ötztaler Bäche (geplant: ein 25 km langer Druckstollen unter der Wildspitze hindurch ins Kaunertal) gar nie kommen.

Es wird hier nämlich keine Ableitungen und keinen Stollenbau geben.

24.7.2023

Ergänzung: Auch am Rieder Weiler Hohlenegg hat die TIWAG Quellen trockengelegt. In Gfrans ist die Schüttung der Quellen reduziert.

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Moor

Der Pflanz der TIWAG mit der Moor-Verpflanzung

Moore entstehen nur auf ebenen Flächen, auf denen es immer feucht und das Wasser am Abrinnen gehindert ist. Wo diese Voraussetzungen gegeben sind in unseren Breiten gibt es Moore, kleinere, größere und große. Wo die Voraussetzungen nicht gegeben sind, gibt es naturgemäß keine.

Die TIWAG hat Teile des Moors im Längental, das sie flutet, in baggerschaufelgroße Stücke portioniert, in den Talschluss verfrachtet und dort auf abfallenden Flächen patchwork-artig aufgebracht. Mit künstlichen Matten darunter!

© Bayerischer Rundfunk

Es kann nicht funktionieren. Es ist Mimikry. Imitation. Pseudo. Fake. Karaoke!

Die Moore in den Alpen sind – meist nach dem Rückzug der Gletscher in von diesen geschaffenen Geländewannen – in Jahrhunderten entstanden. Das lässt sich so nicht simulieren, am Abhang schon gar nicht.

Die TIWAG pflanzt uns.

Wie gut, dass es eine solche Transplantation des hochalpinen Moors im Platzertal nicht geben wird, weil die TIWAG dort gar nichts bauen wird.

Denn: Ohne Wasser aus dem Ötztal kein Stausee.

22.7.2023

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Betriebsbeginn 2016

Die Sprücheklopfer von der TIWAG:
Was für Loser!

Die Bauphase für den Zubau zum Kraftwerk Kaunertal sollte nach den großspurigen Vorstellungen der TIWAG 2010 beginnen. Diesen Baubeginn hat es immer noch nicht gegeben. Und wird es auch nie geben.

Das fertige Werk mitsamt den Ableitungen aus dem Ötztal sollte in der recht blühenden Phantasie der TIWAG-Planer bereits seit 2016 in Betrieb sein.

Wir schreiben das Jahr 2023 und die TIWAG ist noch nicht einmal im UVP-Verfahren, geschweige denn in Verhandlungen über das Wasser der Gurgler und Venter Ache.

Die es auch nie geben wird.

21.7.2023

Bichl

Möchte die TIWAG ernsthaft eine alte Kultstätte im Platzertal unter Wasser setzen?

Im hinteren Platzertal wurde bekanntlich vom 16. bis ins 20. Jahrhundert hinein Silber- und Bleierzbergbau betrieben. Bei der Arbeit an und in den Hunderte Meter langen Stollen kamen immer wieder Knappen ums Leben. Die Toten wurden meist zu einem sehr markanten Bühel heruntergebracht und dort aufgebahrt, möglicherweise auch beerdigt, da der Weg ins Tal nach Pfunds viel zu weit gewesen wäre.

Dieser Ort wird heute noch „Sargabichl“ genannt.

Der „Sargabichl“ im hinteren Platzertal (Luftaufnahme tiris)

Offenbar würde die TIWAG nicht einmal davor zurückschrecken, den Sargabichl zu überstauen.

Die Namenskundlerin Mariluise Haslinger hat die Herkunft dieses Flurnamens erforscht und in ihrem Buch Die Namen von Pfunds dokumentiert.

17.7.2023

Taschachspeicher Projekt

Abgeblitzt!
Zum vierten Mal!

Nachdem die TIWAG mit ihrem Speicherprojekt für den Ausbau Kaunertalkraftwerk schon im Sulztal, im Rofental und am Rifflsee (siehe Beiträge weiter unten) nicht landen hatte können, hat sie es in einem vierten Versuch im Taschachtal probiert.

Es war wieder eine fesche Bruchlandung!

Damit ist sie zwischen 2004 und 2010 zweimal aus dem Ötztal und zweimal aus dem Pitztal hochkantig hinausgeworfen worden.

16.7.2023

Hangrutschung Gepatsch TIWAG-Monitor

Öffentlich spielt die TIWAG die anhaltende Hangrutschung an der Westseite des Gepatschspeichers ständig herunter

Ein Schnappschuss von einem TIWAG-Computer (!) zeigt aber, dass die Gefahr in Wahrheit sehr präsent ist.

Gerade dieser Tage wieder musste die Straße unterhalb des in Bewegung befindlichen Hanges erneut für den Verkehr gesperrt werden.

13.7.2023

Rifflsee Projekt

Projekt Kaunertal-Ausbau:
Dritte Abfuhr für die TIWAG am Rifflsee

Nachdem die TIWAG aus dem Sulztal und dem Rofental verjagt worden war (siehe die jeweiligen Einträge weiter unten), wollte sie den wunderschönen Rifflesse im hinteren Pitztal überstauen.

Auch dort ist sie kläglich gescheitert und musste abziehen.

10.7.2023

TIWAG Propaganda vs Wirklichkeit

TIWAG-Werbung und TIWAG-Realität

Das Bild rechts zeigt die Pitze im Sommer 2023 hinter Mittelberg im Pitztal unterhalb der dortigen Wasserfassung. Das Wasser ist ins Kaunertal abgeleitet. Dasselbe hätte die TIWAG auch mit Königsbach, Ferwallbach, Gurgler und Venter Ache vor.

7.7.2023

Rofentalspeicher

Als zweites ist die TIWAG
im Rofental abgeblitzt

Nachdem sie aus dem Sulztal vertrieben worden ist (siehe unten), ist sie recht schnell auch aus dem Rofental geflogen.

So „schön“ hat sich die TIWAG ihren Speicher dort vorgestellt.

Wir haben auch das verhindert.

Und werden auch keine Ableitungen zulassen.

5.7.2023

Baustelleneinrichtung Sulztal

Im Sulztal (Gemeinde Längenfeld) beginnt gerade der Wahnsinn für den Abtransport von Fischbach, Schranbach und Winnebach ins Kühtai

Baustelleneinrichtung unterhalb der Amberger Hütte für die Fassung des Fischbaches, dessen Wasser mit hohem Stromaufwand (5,8 Gigawattstunden pro Jahr) erst in den aus dem Stubai kommenden (höherliegenden) Beileitungsstollen hinaufgepumpt (!) werden soll.


Solche Baustelleneinrichtungen wird es in Gurgl beim Poschach und unterhalb von Vent beim sogenannten Inschnitt niemals geben. 

3.7.2023

Zwieselstein Gebirgsbäche Prospekt

„Schäumende Gebirgsbäche“

In Zwieselstein zwieselt sich das Tal. Gurgler Ache und Venter Ache fließen dort zusammen. Bereits in den 60er Jahren wusste die Fremdenverkehrswerbung um den Wert und die Anziehungskraft dieser „schäumenden Gebirgsbäche“.

Die TIWAG möchte diese abdrehen.
Das lassen wir auf keinen Fall zu.

2.7.2023

Speicher Sulztal

Wir haben schon den von der TIWAG geplanten Riesenspeicher im Sulztal verhindert

Und wir werden natürlich auch die Ableitungen der Gurgler und der Venter Ache verhindern. 

28. Juni 2023

Hochmoor Platzertal

Diese Herren möchten gerne
das einzigartige Moor im Platzertal
unter Wasser setzen

Es wird ihnen nicht gelingen.
Es gibt dafür nämlich kein Wasser aus dem Ötztal.

Die hochalpine Moorlandschaft im Platzertal ist mit über 20 Hektar Gesamtfläche die bedeutendste in ganz Österreich.

29.6.2023

Introbeitrag