Wozu die TIWAG das Wasser aus dem Ötztal wirklich braucht

Was die TIWAG nicht sagt: Wofür sie das Wasser aus dem Ötztal in erster Linie bräuchte

Die in den Gepatschspeicher umgeleiteten Zuflüsse nehmen ab: Der Klimawandel bringt es mit sich, dass die vor 60 Jahren gekaperten (unfreiwilligen) Wasserspender Radurschlbach, Tscheybach, Gsalbach, Verpeilbach, Madatschbach, Wazebach, Rostizbach, Taschachbach und die Pitze weniger Wasser bringen werden. Vom dramatischen Rückgang des Gepatschferners gar nicht zu reden.

 

Eine Studie mehrerer deutscher Forschungseinrichtungen (GLOWA-Danube-Projekt) hat gezeigt, dass infolgedessen die Situation beim Gepatschspeicher in wenigen Jahren zu „starken Einbußen in der Energieproduktion“ führen wird.

Der Glaziologe Markus Weber, der an der Studie mitgearbeitet hat, geht daher davon aus, dass die Gurgler und die Venter Ache vor allem dafür herhalten sollen, „die prognostizierten Verluste am Gepatschspeicher auszugleichen“.

Das werden sie, so wie ich die beiden Bäche kenne, sicher nicht tun.

 

Der TIWAG geht es nur darum, den Cash hochzuhalten.

Denn der wichtigste Bach der TIWAG ist nicht etwa der Radurschlbach oder der Taschachbach.

 

Der wichtigste Bach der TIWAG ist immer noch der Reibach.

13.1.2024

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